Der Immobilienmarkt in der Corona-Krise

Das Licht am Ende des Tunnels kommt langsam in Sicht, dennoch hat das Coronavirus immer noch große Teilen von Deutschland fest im Griff und beeinflusst nach wie vor viele Menschen in Ihrem beruflichen und privaten Alltag. Deutlich erkennbar ist, dass sich die Maßnahmen und Eindämmungen des öffentlichen Lebens unterschiedlich auf den Vermietungs- und Investmentmarkt auswirken.

Der Investmentmarkt

Der erste Lockdown ab März 2020 führte bei den meisten Geschäftsaktivitäten im Investmentbereich zu einer deutlichen Verlangsamung der Prozesse. Die erste Schockstarre war jedoch schnell überwunden und die meisten fanden nach kurzer Zeit zur alten Performance zurück.

Der Anlagedruck zeigte sich dank der niedrigen Zinsen und hohen Liquidität der meisten Anleger, ungebrochen hoch und führte zu einem ähnlich hohen Transaktionsvolumen wie vor der Corona-Krise. Die Assetklasse „Spezialimmobilien“ stach hierbei besonders hervor – hier konnte im Jahresverlauf eine besonders hohe Nachfrage festgestellt werden. Im Besonderen die Logistikimmobilien konnten sich dank des zunehmenden Online-Handels einer besonderen Beliebtheit erfreuen. Lebensmittel-, Drogerie- und Baumärkte überzeugten ebenfalls mit stabilen Umsätzen.

Zu den klaren Verlierern der Corona-Krise zählen bekanntermaßen die Hotel- und Gastronomiebetriebe. Diese leiden besonders unter den Reise- und Beherbergungsverboten. Bei noch länger anhaltenden Einschränkungen müssen diese sogar eine Degradierung zum Nischen-Markt fürchten.

Der Vermietungsmarkt

Das Vermietungsgeschäft wurde maßgeblich vom stetigen On/Off-Modus beeinflusst. Dieser resultierte als Nebenwirkungen aus der zweiten und dritten Welle. Insgesamt lässt sich eine rückläufige Vermietungsaktivität beobachten. Grund dafür ist unter anderem der Home-Office Trend, der in vielen Unternehmen Einzug erhalten hat. Diesem Trend ist unter anderem zu verdanken, dass viele der großen Vermietungsdeals auf die lange Bank geschoben werden oder sogar komplett wegfallen.

Parallelen zum Investmentmarkt sind ebenfalls zu erkennen. So sind z. B. die Bereiche Logistik, Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte Profiteure der Corona-Krise - während die Außengastronomie und kleine Einzelhändler nur mit weiteren Lockerungen schleppend wieder in Fahrt kommen.

Der deutsche Immobilienmarkt zeigt sich als sehr solide und bietet vielen Investoren trotz der Umstände einen sicheren Hafen.

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