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Nebenkosten als zweite Miete - So behalten Sie den Überblick

Nebenkosten sind inzwischen zu einem wesentlichen Bestandteil der Kosten eines Gewerbemietvertrags geworden und werden nicht umsonst als "zweite Miete" bezeichnet. Im Durchschnitt liegen die Nebenkosten in Köln bei Gewerbeimmobilien mittlerweile über 3,50 €/ m². Das ist ein deutlicher Anstieg seit 2018. Sie umfassen alle Kosten, die neben der Kaltmiete für den Unterhalt und Betrieb eines Büros, einer Praxis oder einer Lagerhalle anfallen. Doch welche Posten gehören dazu, und wie können diese Kosten besser überblickt werden? 

Was gehört zu den Nebenkosten?

Die Nebenkosten setzten sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, die meiste jährlich oder monatlich abgerechnet werden. Dazu zählen vor allem Betriebskosten wie Müllabfuhr, Aufzug, Gebäudereinigung, Hausmeister, Gartenpflege, Heiz-, Energie- und Wasserkosten sowie Versicherungen und die Grundsteuer. Je nach Lage des Objekts und mietvertraglichen Vereinbarungen, können die Kosten stark variieren. Auch Entsorgungskosten und verschiedene Wartungskosten können im Gewerbebereich zu zusätzlichen Nebenkosten werden. 

Warum die Nebenkosten steigen

In den letzten Jahren sind die Nebenkosten vielerorts deutlich gestiegen. Gründe dafür sind unter anderem höhere Energiepreise, steigende Kosten für Dienstleistungen wie Reinigung und Wartung sowie die Einführung neuer Gebühren. Mieter und Vermieter sollten sich daher gut über die Entwicklung der Nebenkosten informieren, um böse Überraschungen bei der Abrechnung zu vermeiden. Auch die Inflation und höhere Lohnkosten treiben die Nebenkosten nach oben und belasten Mieter und Mieterinnen, die ohnehin unter steigenden Kaltmieten leiden. 

Wie behält man die Kontrolle?

Um die Nebenkosten im Griff zu behalten, lohnt es sich, regelmäßig den eigenen Verbrauch zu kontrollieren und zu dokumentieren. Auch ein Blick in die jährliche Nebenkostenabrechnung hilft, um potenzielle Fehler oder unnötige Ausgaben zu entdecken. Ein Gespräch mit dem Vermieter und auch mit den eigenen Mitarbeitern über mögliche Einsparungen, etwa bei dem Heizverhalten oder der Wassernutzung, kann ebenfalls sinnvoll sein. 

Vorteile digitaler Gebäudetechnik zur Überwachung der Nebenkosten

Die Integration digitaler Gebäudetechnik ermöglicht eine effiziente Überwachung und Steuerung der Nebenkosten in Gewerbeimmobilien. Durch den Einsatz von IoT-Sensoren und intelligenten Energiemanagementsystemen lassen sich Verbrauchsdaten in Echtzeit erfassen und analysieren. Dies sorgt für eine höhere Transparenz bei Kosten für Energie, Wasser oder Wartung. 

Zusätzlich können Abweichungen frühzeitig erkannt und Optimierungspotenziale identifiziert werden, beispielsweise durch die automatische Anpassung von Heizung, Beleuchtung oder Belüftung an den tatsächlichen Bedarf. Dies reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern schont auch die Umwelt durch einen nachhaltigen Ressourceneinsatz. 

Langfristig steigert die digitale Gebäudetechnik die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität der Immobilie und trägt dazu bei, die Mieterzufriedenheit zu erhöhen. Sie ist damit ein unverzichtbares Instrument für eine moderne und zukunftsorientierte Immobilienbewirtschaftung. 

Fazit

Nebenkosten können für viele Mieter zur Herausforderung werden, gerade wenn sie kontinuierlich ansteigen. Informiert zu sein und den eigenen Verbrauch im Blick zu behalten, kann jedoch helfen, die finanzielle Belastung zu verringern. Das eigene Nutzungsverhalten zu überprüfen, ist dabei oftmals ein erster wichtiger Anfang. Digitale Sensoren mit entsprechender Gebäudetechnik und -software kann in Zukunft ausgewertet und aus den Ergebnissen entsprechende Einsparungsmaßnahmen erzielt werden. 

Steigende Nebenkosten belasten die Vermieter und Mieter zunehmend und führen zu einer höheren finanziellen Belastung. Gleichzeitig verstärken sie den Druck auf ältere Bestandsimmobilien und deren Mietpreise. Moderne Neubauten haben langfristig eine deutlich bessere Bilanz in Bezug auf die Nebenkosten. 

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20.11.2025

Azubi-Tag 2025

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