Kölner Investmentmarkt: Verhaltener Jahresstart im 1. Quartal 2021

von Sanela Hodovic

von Sanela Hodovic

Der Kölner Investmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von 235 Mio. € verhalten ins Jahr 2021 gestartet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das Ergebnis einen Rückgang von 51 % (Q1 2020: 480 Mio. €). In den ersten drei Monaten des Jahres konnten lediglich zwei Deals mit einem Volumen von über 50 Mio. € erfasst werden.


Das Fehlen von Großdeals im hohen zweistelligen bzw. im dreistelligen Millionenbereich hat zu diesem schwachen Quartalsergebnis des gewerblichen Immobilieninvestmentmarktes am Standort Köln geführt, so der Abteilungsleiter Investment von Larbig & Mortag, Florian Langer. Auffällig war der geringe Anteil von Transaktionen reiner Büro-Assets. Diese Assetklasse hat traditionell einen hohen Anteil am Gesamtvolumen.

Vieles spricht dennoch dafür, dass die aktuellen sowie die noch anstehenden Transaktionsprozesse das schwache Ergebnis aus dem ersten Quartal kompensieren können. Die Kaufpreise für Büroimmobilien sind in den ersten Monaten stabil geblieben. Das Interesse an Logistik Immobilien ist weiterhin ungebrochen hoch. Die hohe Nachfrage stößt aber weiterhin auf nahezu leere Regale bei den Investmentmaklern, so Markus Larbig.


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