Wirtschaftliche Folgen von Homeoffice

von Selina Hecker

von Selina Hecker

Schon seit einem Jahr hält die Pandemie weltweit an. In dieser Zeit sind viele Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice umgestiegen, welches auch weiterhin teilweise anhält.

 

Viele Betriebe, wie z. B. Gastronomiebetriebe leiden darunter, da Arbeitnehmer ihre Mittagspause beispielsweise nicht vor Ort in nähe des Arbeitsstandortes, sondern überwiegend zu Hause machen. Ein positiver Effekt des Arbeitens im Büro ist daher vor allem, dass in der nahen Umgebung der Firmen diverse Dienstleister ihre Standorte haben. Hierzu zählen z. B. die Gastronomen, welche den Mitarbeitern extra Speisen für den Mittag anbieten, Einzelhändler des täglichen Bedarfs oder auch Verkehrsunternehmen.

Rund 30 Prozent der Angestellten in Deutschland arbeiten derzeit noch im Homeoffice statt im Büro, was zur Folge hat, dass betroffene Branchen rund 5,7 Milliarden Euro Umsatz verloren haben.

Durch die verringerte Kaufkraft der Beschäftigten in den betroffenen Branchen gab es einen Rückgang von rund 5,1 Milliarden Euro. Hinzu kamen aber auch indirekte Effekte wie geringerer Energieverbrauch von Hotels, Gaststätten und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen. Von einem Umsatzrückgang von rund 4,1 Milliarden Euro ist die Rede.

Trotz der leichten Erholung der Pandemie und damit gelockerten Beschränkungen, bieten weiterhin viele Unternehmen hybrides Arbeiten an. Wirtschaftsexperten gehen jedoch davon aus, dass die abhängigen Branchen sich in den nächsten Jahren erholen werden.

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